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Würmtaler Nachrichten

Condor-Beschäftigte bieten längere Arbeitszeit an

Im Tarifstreit zwischen dem Kabinenpersonal der Fluggesellschaft Condor und dem Management haben die Arbeitnehmervertreter längere Arbeitszeiten angeboten. Die Flugbegleitergewerkschaft Ufo sei bereit, die jährliche Arbeitszeit von rund 700 Stunden auf 850 Stunden zu erhöhen, 2004 und 2005 auf Gehaltssteigerungen zu verzichten sowie bei Neueinstellungen eine Absenkung der Eingangsvergütung zu akzeptieren, sagte Ufo-Vorstandsmitglied Mirco Vorwerk dem «Tagesspiegel» (Montagausgabe).

Voraussetzung für die Einschnitte sei aber die Beschäftigungssicherung und die Begrenzung der Laufzeit der Tarifverträge bis Ende 2005. Die Verhandlungen zwischen der Thomas-Cook-Tochter und dem Kabinenpersonal sollen am 8. und 9. Juli fortgeführt werden. Ufo vertritt rund die Hälfte des 1500 Mitarbeiter zählenden Personals bei Condor.

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di, die ebenfalls mit am Verhandlungstisch sitzt, ist nach den Worten des Mitglieds der Tarifkommission, Ruth Thiery, ebenfalls «zu Einschnitten» bereit. Allerdings habe man die Verhandlungen in der vergangenen Woche vertagen müssen, da der Condor-Vorstand «stur und steif» auf Kostenersparnissen von 45 Prozent beharre, kritisierte die Gewerkschafterin.

   
  
       

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