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Würmtaler Nachrichten

Linke Wahlalternative gegründet

Die neu gegründete «Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit» strebt einen Politikwechsel in Deutschland an und bereitet sich dafür auch auf die Bundestagswahl 2006 vor. «Wir wollen eine Wahlalternative für jene sein, die mit dem heutigen Politikangebot nicht einverstanden sind», sagte Vereinssprecher Thomas Händel am Sonntag in Berlin. Über eine Parteigründung soll im Herbst eine Bundesdelegiertenkonferenz entscheiden. Nicht ausschließen wollte Händel, dass diese Partei bereits an den Landtagswahlen 2005 in Nordrhein-Westfalen teilnimmt.

Am Samstag hatten sich die beiden reformkritischen Bewegungen «Wahlalternative» und «Initiative ASG» zum Verein «Wahlalternative Arbeit und soziale Gerechtigkeit e.V.» zusammengeschlossen. Gewählt wurde ein aus 14 Personen bestehender Vorstand. Gleichberechtigte Sprecher sind Sabine Lösing (Göttingen), die bislang bei Attac aktiv war, die beiden aus der SPD ausgeschlossenen bayerischen IG-Metall-Funktionäre Thomas Händel (Fürth) und Klaus Ernst (Schweinfurt) sowie Axel Troost (Bremen) von der «Arbeitsgruppe alternative Wirtschaftspolitik».

Ernst und Händel hielten der SPD vor, den Begriff Reformen «pervertiert» zu haben. Statt notwendige Veränderungen einzuleiten werde der Sozialstaat abgebaut und die Lasten vor allem auf die Schultern der sozial Benachteiligten abgewälzt. «Rot-Grün bekämpft nicht die Arbeitslosigkeit, sondern die Arbeitslosen», sagte Ernst. Doch müsse für den künftigen Umbau des Sozialstaates gelten: «Wer mehr hat, der muss auch mehr zahlen!».

   

  
       

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