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Würmtaler Nachrichten

Schadenersatz: Haffa will nicht zahlen

Der frühere EM.TV-Chef Thomas Haffa wehrt sich gegen eine Schadenersatzforderung von 130 Millionen Euro des von ihm gegründeten Medienunternehmens. "Der Strafprozess hat gezeigt, dass man mir im Zusammenhang mit dem Kauf der Formel 1 kein Fehlverhalten vorwerfen kann", sagte Haffa dem Magazin "Focus" einem Vorabbericht vom Samstag zufolge. "EM.TV hat mit dem neuen Management um Werner Klatten viele unternehmerische Fehlentscheidungen getroffen. Sich jetzt mit aussichtslosen Klagen die Kassen füllen zu wollen, spricht nicht gerade für deren Qualität", ergänzte Haffa.

Auch der ehemalige EM.TV-Aufsichtsratschef Nickolaus Becker trat den Schadenersatzforderungen entgegen. "Das ist der plumpe Versuch, eine Manager-Versicherung über 100 Millionen Euro abzugreifen, die ich damals für das Unternehmen abgeschlossen habe", sagte Becker dem Magazin. Er sehe auch keinen Anlass für eine außergerichtliche Einigung. "Die Klage ist absurd", erklärte Becker.

Das Münchner Medienunternehmen EM.TV hatte am Donnerstag mitgeteilt, Schadenersatz in Höhe von rund 130 Millionen Euro von früheren Mitgliedern des Vorstands sowie des Aufsichtsrats zu fordern. Die Ansprüche beruhten auf Fehlverhalten im Zusammenhang mit dem Erwerb der Formel-1-Beteiligung im Jahr 2000. Die Forderungen richten sich außer gegen Becker und Haffa auch gegen dessen Bruder und früheren EM.TV-Finanzvorstand Florian Haffa sowie die Ex-Vorstände und -Aufsichtsräte Ulrich Goebel, Hans-Peter Vriens, Axel Kollar und Mathias Schwarz.

   
  
       

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