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Würmtaler Nachrichten

Deutschlandpremiere für «Shrek 2»

Im Reich der Märchen ist alles erlaubt. Da lieben sich zwei frischvermählte grüne Monster, während ein sabbelnder Esel ihnen nicht vom Leibe weicht. Ein säbelschwingender Gestiefelter Kater wird vom König des Reiches als Auftragskiller engagiert. Nach dem erfolgreichen Kinostart in den USA ist der Animationsfilm «Shrek 2» jetzt auch in den deutschen Kinos zu sehen. Am Mittwochabend wurde in Hamburg die Deutschlandpremiere mit großem Staraufgebot gefeiert. Für Antonio Banderas, der im Original dem Kater seine spanisch akzentuierte Stimme geliehen hat, war die Zusammenarbeit mit den prominenten amerikanischen Sprechern wie zum Beispiel Cameron Diaz «ein großes Vergnügen», wie er am roten Teppich erzählte.

Am Anfang der Studioarbeit seinen 90 Prozent des vorgegebenen Textes im Mülleimer gelandet, sagte er. «Jeder Sprecher hatte eine große künstlerische Freiheit und konnte sich voll entfalten.» Der Frauenschwarm stellte sich geduldig und gut aufgelegt den wartenden Fans, dem Blitzlichtgewitter und den Kamerateams am roten Teppich.

Den Kater, der in «Shrek 2» seinen ersten Auftritt hatte, hält Banderas für einen «Punk, aber für einen süßen». Er sei sicher, dass sich nach diesem Film viele Frauen einen Kater zulegen werden. «Auch meine Tochter ist begeistert von dem Film», sagte der Schauspieler. Seine Ehefrau Melanie Griffith, mit der der Hollywoodstar angereist war, fügte hinzu: «Es war alles etwas aufregend, aber ich habe den Film sofort geliebt».

Benno Fürmann, der die Figurins Deutsche synchronisiert hat, konnte nach so kurzer Zeit der Bekanntschaft mit dem Latino-Star noch keine tief greifenden Ähnlichkeiten mit ihm feststellen. Ihm habe die Zusammenarbeit mit den deutschen Schauspielern «sehr großen Spaß gemacht«, sagte er.

Neben Fürmann kam auch Esther Schweins, die die Prinzessin Fiona spricht, zur Aufführung nach Hamburg. Sie erinnere sich gerne an die eigene Kindheit und die ersten erzählten Märchen, sagte 34-jährige Schauspielerin. Marie-Luise Marjan (Königin Lillian) und Sascha Hehn (Shrek) waren ebenfalls nach Hamburg gekommen, um »Shrek 2"vorzustellen.

Mit witzigen Dialogen, einer hohen Dichte an Gags und Slapsticks ist «Shrek 2» erwachsener, pointenreicher und vor allem cooler geworden als sein Vorgänger. In den USA wurde der Blockbuster schon nach rund drei Wochen zum «erfolgreichsten Animationsfilm aller Zeiten» gekürt und spülte rund 350 Millionen Dollar in die Kinokassen. Das aus den Dreamwork Studios stammende Computermärchen setzt dabei neue Maßstäbe: Die Konkurrenten Disney und Pixar-Studios werden respektlos veralbert und die Traumfabrik Hollywood als Land, das «Weit Weit Weg» ist (im Original Far Far Away), auf Herz und Lungen überprüft. www.shrek2.de

   

  
       

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