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Würmtaler Nachrichten

Milberg dringt auf stärkere Förderung von Innovationen

Gemeinsam mit weiteren Spitzenmanagern führender Konzerne dringt BMW-Aufsichtsratsvorsitzender Joachim Milberg bei Politik, Unternehmen und Bevölkerung auf eine stärkere Förderung von Innovationen. Nur so könne es zu einer Belebung der Wirtschaft und zur Schaffung neuer Arbeitsplätze kommen, sagte Milberg der «Berliner Zeitung» (Montagausgabe). Er fügte hinzu: «Ohne Innovationen werden wir in Deutschland kein ausreichendes Wirtschaftswachstum bekommen.»

Milberg, der gemeinsam mit Telekom-Chef Kai-Uwe Ricke, Lufthansa-Lenker Wolfgang Mayrhuber und anderen Spitzenmanagern Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) beim Thema Innovationsförderung berät, sagte weiter: «Es gibt eine einfache Gleichung: Mehr Innovationen gleich mehr Wachstum gleich mehr neue Arbeitsplätze.» Es sei richtig und dringend notwendig, dass die Politik alles daran setze, staatliche Ausgaben zu senken und Lohnnebenkosten zu drücken. «Aber mit Einsparungen allein ist die Arbeitslosigkeit nicht zu meistern», betonte er. Das gelte besonders für ein «Hochkostenland wie Deutschland».

Der BMW-Chef zeigt sich besorgt über die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. «Wir erleben derzeit, dass andere Staaten bei neuen Technologien schneller vorankommen als Deutschland.« Dieser Trend müsse gestoppt und umgedreht werden.

Spätestens in einem Jahr wollen die Kanzler-Berater ein Empfehlungspapier vorlegen, wie die Förderung von Innovationen verbessert werden kann. Am Ende dürften keine Worthülsen stehen. »Nicht das Erzählte reicht, sondern das Erreichte zählt», sagte Milberg. Das müsse der Politik klar sein.

   
  
       

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