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Würmtaler Nachrichten

Dresdner Bank hinkt beim Stellenabbau Planungen hinterher

Die Dresdner Bank liegt beim Stellenabbau offenbar weit hinter ihren Planungen zurück. Bisher hätten nur 1200 der im Inland Beschäftigten freiwillig dem Wegfall ihres Arbeitsplatzes zugestimmt, sagte Sultan Salam, Betriebsrat und Arbeitnehmervertreter in den Aufsichtsräten von Dresdner Bank und Allianz der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» (Montagausgabe). Insgesamt sollten bis Ende des Jahren 2500 Arbeitsplätze bei der Dresdner Bank und weitere 2200 bei Tochtergesellschaften vor allem im Ausland wegfallen.

Angesichts der geringen Resonanz verschärfe Vorstandschef Herbert Walter die Gangart. «Die Bank will den Abbau beschleunigen, um soviel wie möglich noch 2004 zu erreichen und die Bilanz 2005 durch Rückstellungen nicht zu belasten», sagte Salam.

Von den 2200 Stellen, die außerhalb der AG abgebaut werden sollen, hätten rund 50 Prozent Aufhebungsvereinbarungen unterschrieben, sagte Salam. Dabei seien die Stellenstreichungen im Ausland zum Teil noch stärker als im Inland forciert worden, zumal in vielen Ländern Kündigungen leichter fallen als in Deutschland. Vor allem in den USA und Asien seien «massiv Stellen abgebaut» worden.

   
  
       

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