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Würmtaler Nachrichten

Landeshauptstadt München

      
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Geschäftsfrau erleidet Herzinfarkt nach Trickdiebstahl - Haidhausen

Am Mittwoch, den 28.01.2004, gegen 17.00 Uhr, betrat ein bislang unbekanntes Pärchen ein Uhrengeschäft in Haidhausen. Während der Mann im Eingangsbereich stehen blieb, begab sich seine Begleiterin zu einem Schreibtisch, auf dem eine Herrenarmbanduhr abgelegt war. Die Uhr war im Geschäft zur Reparatur abgegeben worden.

Nach 5 Minuten forderte der Mann seine Begleiterin auf, nun das Geschäft zu verlassen; gleichzeitig versetzte er der 76-jährigen Ladeninhaberin einen leichten Stoß. Durch diesen Stoß geriet die Geschäftsfrau ins taumeln, stürzte jedoch nicht zu Boden. Nachdem das unbekannte Pärchen aus dem Geschäft verschwunden war, musste die Geschäftsinhaberin feststellen, dass die Herrenarmbanduhr offensichtlich von der Frau entwendet worden war.

Bei der Anzeigenaufnahme durch die zuständige Polizeiinspektion regte sich die Geschädigte über das Geschehene so auf, dass sie plötzlich bewusstlos wurde. Ein verständigter Notarzt stellte einen Herzinfarkt fest und ließ die Frau in ein Krankenhaus bringen.

Täterbeschreibung:
1.) weiblich, ca. 36 Jahre alt, ca. 180 cm groß, schlank, schwarze glatte zu einem Pferdeschwanz gebundene Haare, südländischer Typ;
2.) männlich, ca. 36 Jahre alt, ebenfalls Haare zum Pferdeschwanz gebunden; bekleidet mit knielanger Jacke
 

Pkw-Brand in Tiefgarage - Maxvorstadt

Ein 35-jähriger Mann bemerkte am Dienstag, den 27.01.2004, gegen 19.25 Uhr, beim Einfahren in eine Garage in der Adalbertstraße Flammenentwicklung im Bereich eines dort geparkten Pkw. Er stieg sofort aus seinem Fahrzeug und löschte die Flammen mit einem Wandfeuerlöscher sofort ab. Die verständigte Feuerwehr brauchte nicht mehr einzugreifen. An dem abgestellten Fahrzeug entstand im Fahrzeugheck ein Schaden von ca. 5.000 Euro. In der Garage entstanden leichte Schäden durch Rußniederschlag.

Das Fahrzeug gehört einem 59-jährigen Geschäftsführer einer Pizzeria im Erdgeschoss des Wohn- und Geschäftshauses.

Als Ergebnis der bisherigen Ermittlungen unter Berücksichtigung des gefundenen Spurenbildes muss davon ausgegangen werden, dass der Brand an dem Pkw entweder durch einen technischen Defekt im Bereich der Beleuchtungseinrichtung verursacht oder vorsätzlich gelegt wurde.

Die Ermittlungen der Münchner Kriminalpolizei dauern an.
 

Festnahmeaktion wegen provozierter Verkehrsunfälle - Steinhausen

In den frühen Morgenstunden des 28.01.2004, wurden zwei Brüder in München-Steinhausen von der Polizei geweckt. Den beiden aus Afghanistan stammenden Personen wird vorgehalten, im Zeitraum vom 10.03.2001 bis 20.06.2003 mindestens 13 Verkehrsunfälle provoziert zu haben, um dann von der Versicherung ihrer Unfallgegner Schadenersatzansprüche zu stellen. Während die eingesetzten Fahrzeuge, unter anderem ein VW Golf, Audi 80, BMW 318tds, Mercedes CLK 320, auf den älteren Bruder zugelassen waren, war der Jüngere für die Herbeiführung der Kollisionen verantwortlich. Zu den bevorzugten Unfallstellen gehörten die Kreuzungen Wirtstraße/Rainthalerstraße und Zugspitzstraße/Alpenstraße in Giesing. Hierbei nutzte der 21-jährige Unfallverursacher aus, dass den aus der untergeordneten Straße kommenden Fahrern die Sicht wegen parkender Fahrzeuge versperrt war. Die Fahrzeuge mussten sich langsam in die Kreuzung hineintasten, woraufhin er seinen Pkw beschleunigte und ohne zu bremsen gegen diese Fahrzeuge fuhr. In einigen Fällen zückte er sofort eine Kamera und fotografierte die Schäden an seinem Wagen.

Sein 34-jähriger Bruder übernahm dann die Regulierung der Schadensfälle und stellte die entsprechenden Forderungen an die Versicherung des Unfallgegners. Insgesamt kassierten die beiden Brüder über 36.000 Euro.

Die Staatsanwaltschaft München I erwirkte Haftbefehle gegen den 21-jährigen Regalauffüller und seinen 34-jährigen Bruder, der einen Autohandel und einen Pizza-Service betreibt.

In ihren Vernehmungen stritten Beide den Vorwurf ab, Verkehrsunfälle provoziert zu haben.

Sie werden heute dem Ermittlungsrichter des Polizeipräsidiums München vorgeführt.
 

Ehemann zwingt seine Frau zur Prostitution - Pasing

Ein 36-jähriger Mann aus Wiesbaden lernte auf dem Straßenstrich von Cheb/Tschechien im Jahr 1994 eine Frau kennen, die er wenige Tage später mit nach Deutschland nahm. Die Beiden lebten zunächst in Wiesbaden zusammen und heirateten dann im Jahre 1995. Wenige Monate nach der Hochzeit überredete der Ehemann seine Ehefrau, dass sie nun doch wieder als Prostituierte arbeiten könne, um für den gemeinsamen Lebensunterhalt aufzukommen. Die damals 18-Jährige erhielt von ihm für diese Arbeit den Pass einer 21-jährigen Bekannten. Im Verlauf der nächsten Jahre arbeitete sie dann in verschiedenen Bordellen bzw. Bordellwohnungen im Raum Frankfurt/Wiesbaden.

Während dieser Zeit gab sie ihr gesamtes verdientes Geld zu Hause ab. Ihr Ehemann ging selbst keiner Erwerbstätigkeit nach. Mit der Zeit schaffte sie es dann, ca. 20 Prozent ihres Verdienstes heimlich für sich abzuzweigen. Den Rest ihrer Einnahmen gab sie weiter an ihren Ehemann ab. Sie hatte zwar auch Zugriff auf das von ihr abgegebene Geld, musste ihrem Mann aber immer genau Rechenschaft ablegen, für welchen Zweck sie es ausgab. Das Geld wurde von ihrem Ehemann insbesondere zum Besuch diverser Spielcasinos investiert.

Im Jahr 2001 siedelte das Paar nach München über. Die Frau war hier in einem Etablissement in Pasing tätig. In München verlangte ihr Ehemann dann einen festen Betrag in Höhe von 6.000 Euro von seiner Frau.

Im Jahr 2002 fasste sie schließlich den Entschluss, die Prostitutionstätigkeit zu beenden und in einer Kosmetikschule mit der Ausbildung anzufangen. Ihr Ehemann drohte ihr daraufhin sie bei der Steuer anzuzeigen, wenn sie mit der Prostitution aufhören würde. Davor hatte er ihr immer abgeraten, sich beim Finanzamt anzumelden, da sie sonst hohe Nachzahlungen zu befürchten hätte. Aufgrund dieser Drohung war sie auch weiterhin als Prostituierte tätig.

Ende des Jahres 2003 entschied sich die mittlerweile 27-jährige Frau abermals, dass sie mit der Prostitution aufhören wolle. Erneut drohte ihr Mann sie wieder wegen Steuerhinterziehung anzuzeigen und sie auf Unterhaltszahlungen zu verklagen. Daraufhin ging sie im Dezember 2003 noch einmal für drei Tage dieser Tätigkeit nach, bis sie endgültig beschloss nicht mehr als Prostituierte arbeiten zu wollen.

Im Januar 2004 wendete sich die Frau an eine Hilfsorganisation, über die der Kontakt zum K 132 der Münchner Kriminalpolizei hergestellt wurde. Dort wurde die Frau zur Sache als Zeugin vernommen.

Der Ehemann wurde dann am 28.01.2004 mit einem Haftbefehl der Staatsanwaltschaft München I festgenommen. Er wird heute wegen ausbeuterischer Zuhälterei und schwerem Menschenhandel dem zuständigen Ermittlungsrichter vorgeführt.

   
 

  

  
 

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