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Würmtaler Nachrichten

   
Mit der Währungsunion entstand «Euroland» - Ein Porträt

Hamburg (dpa) - Die Europäische Währungsunion bringt elf Länder zusammen, die am 1. Janaur 1999 den Euro als ihre gemeinsame Währung eingeführt haben: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien.

Diese Länder werden bereits «Euroland» genannt, obwohl sie auf der Landkarte kein geschlossenes Gebilde sind.

Euroland erstreckt sich über 2,3 Millionen Quadratkilometer und 30 Breitengrade der Weltkarte. Es reicht von der friesischen Tiefebene bis hinauf zum 4 804 Meter hohen Mont Blanc in den Alpen. Finnland im Nordosten und Irland im Nordwesten haben keine Grenze zu einem anderen der Euro-Staaten. Und inmitten der Landkarte nimmt sich die Schweiz, die an ihrem Franken festhält, wie ein Binnensee aus.

Gut 290 Millionen Menschen leben in Euroland zwischen Utsjoki im Norden Finnlands und der italienischen Insel Lampedusa vor der Küste Libyens. Sie sprechen allein 17 Amtssprachen. Strenggenommen gehören auch die französischen Übersee-Departments Guyana in Südamerika, Mayotte und Reunion vor der Ostküste Afrikas oder die Karibikinseln Guadeloupe und Martinique dazu.

Gemessen an der Wirtschaftskraft ist Euroland neben den USA und vor Japan der größte Währungsraum der Welt. Der Anteil am weltweiten Bruttosozialprodukt beträgt 19,4 Prozent (1997), der Anteil der USA 19,6 Prozent und der von Japan 7,7 Prozent.

          
   

  

       

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