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Würmtaler Nachrichten

   




 

Das neue Geld ab 2002

Als Bargeld werden D-Mark und Pfennig im Jahr 2002 von Euro und Cent abgelöst. Von der neuen Währung wird es dann sieben unterschiedliche Geldscheine und acht Münzen geben.

Die Banknoten unterscheiden sich in Farbe und Größe. Sie haben den Wert fünf Euro (grau), zehn (rot), 20 (blau), 50 (orange), 100 (grün), 200 (gelbbraun) und 500 Euro (lila).

Auf den Scheinen sind Motive aus der Architektur wie Bögen oder Brücken zu sehen. Es werden aber keine real existierenden Bauwerke gezeigt, um kein Land zu bevorzugen.

Die Münzen tragen den Wert ein, zwei, fünf, zehn, 20 und 50 Cent sowie ein und zwei Euro. Sie zeigen auf einer Seite nationale Symbole. Die deutschen Münzen zieren Bundesadler, Brandenburger Tor und Eichenlaub. Alle Münzen und Scheine werden in allen Ländern der Euro-Zone gültig sein.




   
Die geldpolitischen Instrumente der Europäischen Zentralbank

Bericht - Das zentrale Ziel der Europäischen Zentralbank (EZB) ist die Geldwertstabilität des Euro. Der EZB-Rat akzeptiert dabei maximal Teuerungsraten von durchschnittlich 2,0 Prozent im Euroland.

Die Währungshüter gehen davon aus, dass eine zu üppige Versorgung der Volkswirtschaft mit Geld - Geldmengenexpansion schneller als das Wachstum des Produktionspotenzials - die Inflation anheizt.

Der Fahrplan
Die Schritte in die Europäische Währungsunion:

31. Dezember 1998: Die Umrechnungskurse der Teilnehmer-Währungen zum Euro wurden festgelegt. Maßgeblich war der Wert der europäischen Korbwährung ECU.

1. Januar 1999: Start der Währungsunion. Die Wechselkurse der Teilnehmerwährungen zueinander wurden unwiderruflich festgelegt. Die Geldpolitik ging auf die Europäische Zentralbank über.

4. Januar 1999: Mit dem ersten Handelstag im neuen Jahr wurden Aktien und Anleihen an den deutschen Börsen nur noch in Euro notiert.

bis Ende 1999: Die Landeswährungen bleiben noch das allein gültige Bargeld, in Deutschland also Mark und Pfennig. Der Euro kann aber im bargeldlosen Zahlungsverkehr eingesetzt werden. Konten können in Euro geführt werden. Neue Staatsschulden werden auf Euro lauten.

1. Januar 2002: Ausgabe der neuen Geldscheine und Münzen. Euro und Cent können überall im Zahlungsverkehr als Bargeld eingesetzt werden.

Bis 30. Juni 2002: Längstens bis zu diesem Zeitpunkt dürfen nationale Währungen und der Euro nebeneinander im Umlauf sein. Wie lange dieser Übergangszeitraum tatsächlich sein wird, steht noch nicht fest. Danach ist der Euro das einzig gültige Zahlungsmittel im Euroland.

Als Sammelmünze wird die D-Mark noch bis 2001 geprägt
Von Wolfgang Dahlmann

Bericht - Die D-Mark kommt nach dem Start des Euro noch eimmal in Schwung. Während in den Portemonnaies der Verbraucher Pfennig und DM-Stücke von 1997 die jüngsten Münzen bleiben, werden Sammelstücke weiter geprägt.

Die Bundesschuldenverwaltung kündigte neue Serien vom Pfennig bis zum Fünf-Mark-Stück bis zum Jahr 2001 an. In den Umlauf kommen diese Münzen nicht. Sie werden nur an Sammler verkauft - für 115 DM als Normal- und 200 DM als Spiegelglanzsatz.


Das Euro-ABC

Bericht - Das Euro-ABC - Von A wie Aktie über R wie Rente bis Z wie Zinsen:
   
   
Das alte Geld der Deutschen

Bericht - Als Bargeld bleiben Mark und Pfennig den Deutschen noch bis zum Jahr 2002 erhalten. Doch der Start der Währungsunion am 1. Januar 1999 läutete den Abschied von der deutschen Währung ein.

Mit dem Pfennig verschwindet dann eine Münze, die Karl der Große schon im frühen Mittelalter als Einheitswährung für Europa eingeführt hatte. Doch als das Münzrecht später auf Fürsten und Städte überging, kamen viele verschiedene Münzen in Umlauf. Ihr Edelmetallgehalt nahm ab. Vor dem Dreißigjährigen Krieg beschleunigte sich die Entwertung sogar zu einer echten Inflation.

   
Die Stabilitätskriterien für die Währungsunion

Wenn ein Land Mitglied der Europäischen Währungsunion werden will, muss es vor allem fünf Beitrittskriterien erfüllen. Diese Stabilitätskriterien sollen sicher stellen, dass der Euro eine starke Währung bleibt. Die im Vertrag von Maastricht festgelegten Bedingungen lauten:

1. Das Haushaltsdefizit darf nicht mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) ausmachen.
2. Die Staatsverschuldung sollte 60 Prozent des BIP nicht übersteigen. Dieser Artikel wird jedoch flexibel ausgelegt. Es reicht, wenn die Verschuldung kontinuierlich abgebaut wird und sich dem Wert von 60 Prozent nähert.
3. Die Inflationsrate darf sich nicht weiter als 1,5 Prozentpunkte vom Durchschnitt der drei preisstabilsten Länder entfernen.
4. Die langfristigen Zinssätze dürfen nicht mehr als zwei Prozentpunkte über dem Niveau der drei EU-Länder mit den niedrigsten Zinsen liegen.
5. Die Währung muss sich mindestens zwei Jahre lang innerhalb der «normalen Bandbreiten» des Europäischen Währungssystems ohne Abwertung bewegt haben.
          
Mit der Währungsunion entstand «Euroland» - Ein Porträt

Bericht - Die Europäische Währungsunion bringt elf Länder zusammen, die am 1. Janaur 1999 den Euro als ihre gemeinsame Währung eingeführt haben: Belgien, Deutschland, Finnland, Frankreich, Irland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Portugal und Spanien.

Diese Länder werden bereits «Euroland» genannt, obwohl sie auf der Landkarte kein geschlossenes Gebilde sind.

  
Das neue Geld:
  
  
  
  
  
  
  
  
  

  

  
  
  
  
  
Copyright: Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main, Deutschland
  
Euro wird gegen Geldfälschung geschützt

Bericht - Die neue Gemeinschaftswährung Euro wird strafrechtlich einheitlich in der EU gegen Geldfälschung geschützt. Die Innen- und Justizminister der Europäischen Union einigten sich am Montag in Brüssel auf verschärfte Bestimmungen.

  

  
  
  

       

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