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Würmtaler Nachrichten

RWE mit Plus bei Betriebsergebnis

Der Energiekonzern RWE hat im Geschäftsjahr 2002 bei rückläufigem Umsatz ein deutlich höheres Betriebsergebnis erzielt als im Vorjahr. Das Unternehmen habe sein betriebliches Ergebnis nach vorläufigen Zahlen um mindestens zwölf Prozent gesteigert und damit über vier Milliarden Euro mehr verdient als 2001, teilte RWE am Mittwoch in Essen mit. Der Zuwachs stamme aus dem Kerngeschäft, dessen Betriebsergebnis um mindestens 30 Prozent zugelegt habe.

Das Nettoergebnis habe im abgelaufenen Geschäftsjahr vor Goodwill-Abschreibungen leicht über dem Vorjahreswert von knapp 1,8 Milliarden Euro gelegen, erklärte das Unternehmen. Nach Goodwill-Abschreibungen sei der Überschuss allerdings um etwa 22 Prozent unter der Vorjahreszahl von 1,35 Milliarden Euro geblieben. Dabei hätten sich die planmäßigen Abschreibungen und die Finanzierungskosten der Akquisitionen niedergeschlagen.

Der Konzernumsatz sank 2002 nach RWE-Angaben von 50,3 Milliarden Euro auf 47,2 Milliarden Euro. In diesen Zahlen sind allerdings erstmals nicht mehr die Bruttovolumina aus dem Energiehandel, sondern nur noch die Handelsmargen, also die Nettowerte enthalten. Dies ermögliche eine realistischere Darstellung der Umsatzsituation, erläuterte RWE. Von vwd befragte Analysten hatten den Umsatz zuvor einschließlich der Bruttowerte aus dem Energiehandel bei durchschnittlich 53,9 Milliarden Euro gesehen.

Mit Strom gutes Geld verdient

Mit den jetzt bekannt gegebenen vorläufigen Ergebniszahlen übertraf RWE im Wesentlichen die bisher bereits genannten Prognosen. Im Zwischenbericht Mitte November hatte der Konzern eine Steigerung des Betriebsergebnisses und eine Verbesserung im Kerngeschäft um mehr als 20 Prozent in Aussicht gestellt. Der Umsatz 2002 sollte "in Nähe des Pro-Forma-Wertes von 2001 liegen", hatte es geheißen. Analysten hatten die Steigerung des Betriebsergebnisses lediglich bei knapp neun Prozent und den Zuwachs des Betriebsergebnisses im Kerngeschäft bei rund 26 Prozent erwartet.

Mit Strom hat RWE im vergangenen Geschäftsjahr gutes Geld verdient. Das Geschäftsfeld habe über die Hälfte zum betrieblichen Konzernergebnisses beigetragen, erklärte der Konzern. Die Zuwachsrate habe sich auf mehr als 45 Prozent belaufen. Auch ohne Berücksichtigung von Innogy habe das Ergebnisplus noch mindestens 25 Prozent betragen. Der Umsatz im Stromgeschäft sei um 26 Prozent auf gut 24 Milliarden Euro gestiegen. Basis für die Ergebnisverbesserung im Strombereich seien die gestiegenen Großhandelspreise, die erfolgreiche Fortsetzung des Kostensenkungsprogramms sowie eine margenorientierte Vertriebspolitik gewesen.

   
   

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