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Würmtaler Nachrichten

      

Das Geld war schon immer knapp

Das Würzburger Mainfranken Theater wird gern als bayerisches Paradebeispiel für das Ausbluten der Kultur in Zeiten leerer kommunaler Kassen angeführt. Doch von dieser Dauerrolle will sich das Drei-Sparten-Haus baldigst verabschieden. Zum 200. Geburtstag soll ein neuer Intendant innovative Wege finden, um das Haus aus den Negativschlagzeilen zu führen. Hermann Schneider soll es richten. Er wird rechtzeitig zur Jubiläumsspielzeit 2004/2005 im September sein Amt antreten. Für viele Würzburger Theaterbesucher und nicht zuletzt für die Mitarbeiter ist er die letzte Hoffnung. weiter...

     

Lenz wird Ehrenbürger Schleswig-Holsteins

Der Schriftsteller Siegfried Lenz wird Ehrenbürger Schleswig-Holsteins. Ministerpräsidentin Heide Simonis (SPD) habe Lenz persönlich über die Entscheidung unterrichtet, teilte die Staatskanzlei in Kiel am Freitag mit. «Er freut sich sehr über diese Auszeichnung, da er sich seit vielen Jahren als 'Wahl-Schleswig-Holsteiner' eng mit unserem Land verbunden fühlt», sagte die Regierungschefin. Lenz trage in seinen Werken die Landschaften und Orte Schleswig-Holsteins in die Welt hinaus und mache sie literarisch bedeutsam. weiter...

     

Deutschlandpremiere für «Shrek 2»

Im Reich der Märchen ist alles erlaubt. Da lieben sich zwei frischvermählte grüne Monster, während ein sabbelnder Esel ihnen nicht vom Leibe weicht. Ein säbelschwingender Gestiefelter Kater wird vom König des Reiches als Auftragskiller engagiert. Nach dem erfolgreichen Kinostart in den USA ist der Animationsfilm «Shrek 2» jetzt auch in den deutschen Kinos zu sehen. Am Mittwochabend wurde in Hamburg die Deutschlandpremiere mit großem Staraufgebot gefeiert. Für Antonio Banderas, der im Original dem Kater seine spanisch akzentuierte Stimme geliehen hat, war die Zusammenarbeit mit den prominenten amerikanischen Sprechern wie zum Beispiel Cameron Diaz «ein großes Vergnügen», wie er am roten Teppich erzählte. weiter...

     

Castorf will an Vertrag mit Ruhrfestspielen festhalten

Frank Castorf will an seinem Vertrag festhalten und seine Arbeit als künstlerischer Leiter der Ruhrfestspiele Recklinghausen fortsetzen. Trotz der am Vortag ausgesprochenen Kündigung sagte Castorf am Mittwoch in Berlin, er sei entschlossen weiter zu machen, so schnell habe er noch nie aufgeben. weiter...

     

Aus für Frank Castorf

Der Vertrag von Frank Castorf als künstlerischer Leiter der Ruhrfestspiele Recklinghausen wird aufgelöst. Das beschloss am Montagabend der Aufsichtsrat des traditionsreichen Kulturfestivals, dem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), das Land Nordrhein-Westfalen und die Stadt Recklinghausen angehören. Hauptgrund für die Trennung sei der "dramatische Besucherrückgang bei allen Besuchergruppen", sagte die Aufsichtsratsvorsitzende Ingrid Sehrbrock, Vorstandsmitglied im DGB, am Dienstag in Berlin. So habe die Auslastung des Festivals nach 75 bis 82 Prozent in den Vorjahren diesmal nur noch bei 35 Prozent gelegen. weiter...

     

Deutscher Musikrat schließt Strukturreformen ab

Der Deutsche Musikrat hat seine Strukturreformen abgeschlossen. Wie der Musikrat am Montag in München mitteilte, wurde als letzte Maßnahme des Reformpakets ein Aufsichtsrat berufen für die Projektgesellschaft mbH, Bonn. Aufgabe der Tochtergesellschaft ist unter anderem die Weiterentwicklung von Projekten zur musikalischen Förderung des Nachwuchses und bundesweiter Chor- und Orchesterwettbewerbe im Laienbereich. weiter...

     

MoMA-Schau: Warten ohne Langeweile

Bei dem zum Teil mehrstündigen Warten auf Einlass in die Schau mit 200 Kunstwerken des New Yorker Museums of Modern Art (MoMA) in Berlin haben sich die Veranstalter einiges zum Zeitvertreib einfallen lassen. Mit der Unterstützung eines schwedischen Einrichtungshauses werden Wartenden vor der Neuen Nationalgalerie jetzt tragbare Hocker angeboten, wie ein Sprecher am Freitag sagte. Als Filiale des Museumsshops fährt das «MoMAmobil» an der Warteschlange auf und ab und bietet seine Souvenirs an. weiter...

     

Oper goes Fußball

Sonst stehen sie immer ganz am Ende der Münchner Opernfestspiele: Richard Wagners «Meistersinger von Nürnberg». In diesem Jahr wird der traditionelle Rausschmeißer aber auch am Beginn des renommierten Festivals zu sehen sein. Denn nach einem Vierteljahrhundert präsentiert die Bayerische Staatsoper wieder eine Neuinszenierung der «Meistersinger» - an genau jener Stätte, an der die Oper am 21. Juni 1868 auch ihre Uraufführung erlebte. Die reichlich verstaubte Inszenierung August Everdings von 1979 verschwindet dann endlich in der Versenkung.

Die festliche Eröffnungspremiere am Dienstag (29. Juni) wird nicht nur von der zahlreich erwarteten Prominenz mit Spannung erwartet. Auch ganze Heerscharen von Kritikern werden Regisseur Thomas Langhoff, der in München zuletzt Berlioz' «La damnation de Faust» mit großem Erfolg inszenierte, genau auf die Finger schauen. weiter...

     

      

 
Kultur in der
Landeshauptstadt
München...
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Asian Art Museum of San Francisco

San Francisco (mtimes) - November 19, 2002 – The Asian Art Museum of San Francisco—having long outgrown its home of thirty-five years in Golden Gate Park—will open its new, expanded facility at the city’s Civic Center on Thursday, March 20, 2003, at 10:00 am. The grand opening culminates an eight-year, $160.5 million public/private partnership to create a new home for the museum and its world-renowned collection of Asian art through the rehabilitation and adaptive reuse of the city’s former Main Library, a 1917 Beaux Arts–style building. Architect Gae Aulenti, best known for converting a derelict Paris train station into the celebrated Musée d’Orsay, conceived the transformation of the historic building into the new Asian Art Museum. weiter...

 
 

Treffpunkt für Menschen und Künste

Sie setzen auf ihre Historie, auf ihre kulturellen Leuchttürme, auf Symbolkraft, Nachbarn und auf das Engagement der eigenen Bürger. Zehn deutsche Städte wollen im Jahr 2010 Kulturhauptstadt Europas werden. Lübeck, als nördlichster Bewerber, präsentiert sich dabei als «Tor zur Ostsee». Essen versteht sich als Vertreter des Ruhrgebiets. Görlitz betont die Nähe zu Polen und bewirbt sich gemeinsam mit der Partnerstadt Zgorzelec. Und auch Regensburg setzt auf traditionelle Osteuropa-Kompetenz sowie die Nähe zu Ungarn, das 2010 ebenfalls eine Kulturhauptstadt stellen wird.

Die «documenta»-Stadt Kassel, die bereits im Mai überall Fahnen mit dem Slogan «Kassel Gewinnt» hisste, sieht ihre Bewerbung als «einen stadtgesellschaftlichen Aufbruch». Der Weg zur Kulturhauptstadt soll ein «kultureller Stadtentwicklungsprozess» werden, heißt es auf der Bewerbungshomepage (www.kassel2010.de) der ehemaligen landgräflichen Residenz.

Auch die Bewerbung der Ruhrpott-Metropole Essen ist vorwärtsgewandt. Der Strukturwandel im Ruhrgebiet habe Signalwirkung für ganz Europa. So sollen etwa Industriebrachen zu Orten der Begegnung werden. weiter...

 

Googeln im Duden - ab Ende August

Für viele Büros, Redaktionen oder Schulen gehört er zum unverzichtbaren Inventar. 22 Auflagen schon hat der Bestseller aus dem Mannheimer Dudenverlag erlebt. Nun hat die Dudenredaktion wieder Fleißarbeit geleistet: Am 28. August erscheint die neue Ausgabe des «seit fast 125 Jahren wichtigsten deutschen Nachschlagewerks zur Klärung orthographischer Zweifelsfälle»: der «Duden - Die deutsche Rechtschreibung».

Nachdem die Kultusministerkonferenz Anfang Juni die Rechtschreibreform «endlich amtlich gepackt hat, konnten wir sofort die letzten Änderungen einarbeiten«, sagt Klaus Holoch, der Sprecher des Verlags Bibliographisches Institut&F.A. Brockhaus AG, unter dessen Firmendach der Duden erscheint. Die Höhe der Auflage des Standardwerkes verrät Holoch dabei ebenso wenig wie die Umsatzzahlen. Nur so viel: Der Duden sei der «wichtigste Titel» im Verlagsprogramm und seit 370 Wochen ununterbrochen in den deutschen Buchhitparaden. weiter...

 
       

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